• Mario Oberländer

Das Brennstoffenergiehandelsgesetz (BEHG) : Was auf den Verbraucher zukommt

Die Bundesrepublik Deutschland möchte bis zum Jahr 2050 die Treibhausgasneutralität erreicht haben, dass heißt, es sollen nicht mehr Treibhausgase in die Atmosphäre abgegeben werden, als auch kompensiert werden können. Bei der Verbrennung von Biomasse beispielsweise fällt genauso viel Treibhausgas an, wie zuvor durch das Wachstum verbraucht wurde. Der Prozess ist damit treibhausgasneutral. Bei der Verbrennung fossiler Rohstoffe wird Kohlendioxid, das bislang in fester oder flüssiger Form im Erdmantel ruhte, in die Atmosphäre abgegeben. Das soll vermieden oder kompensiert werden. Eine Kompensation wäre hier beispielsweise das technische Herausfiltern von Kohlendioxid aus der Atmosphäre.

Die gesteckten Ziele sind sehr anspruchsvoll und nur zu erreichen, wenn der Verbrauch fossiler Energieträger gesenkt wird. Ein Mittel hierfür ist die Einführung eines Preises auf jede Tonne ausgestoßenen Kohlendioxides (CO2-Preis). In den Jahren 2021 und 2022 werden zunächst nur Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas mit einer solchen CO2-Abgabe belegt. Der Preis beträgt laut Brennstoffenergiehandelsgesetz (BEHG) 25 Euro pro Tonne Kohlendioxid ab dem Jahr 2021. Die Kosten steigen bis zum Jahr 2025 auf 55 Euro an.

Welche Zusatzkosten sich für den Verbraucher daraus ergeben, entnehmen Sie bitte der unten stehenden Tabelle.




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