• Mario Oberländer

Das Wasser: Der seltene Lebensspender.


Wir nennen die Erde gern auch den blauen Planeten. Und das aus einem einfachen Grund: Über 71 Prozent der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Und das schimmert in der Sonne blau. Nun wirst Du Dich sicher fragen, warum wir eine so komische Überschrift für unseren Energetikus-Artikel gewählt haben. Wenn fast dreiviertel der Erde mit Wasser bedeckt sind, dann kann es doch nicht selten sein? Doch kann es! Denn Wasser ist nicht gleich Wasser. Man unterscheidet Süßwasser und Salzwasser. Süßwasser hat einen Salzgehalt von weniger als einem Gramm je Liter. Salzwasser dagegen deutlich mehr. In der Nord­see beispielsweise sind 30 g Salz in einem Liter Wasser zu finden. Das sind 3 Esslöffel. Du kannst dir sicher vorstellen, das solches Wasser nicht gerade gut schmeckt. Aber nicht nur das, denn es ist sogar schädlich. Pflanzen, Tiere und auch Menschen dürfen solches Wasser nicht trinken, weil es zu erheblichen gesundheitlichen Schäden führen kann. Bedauerlicherweise sind 96 Prozent des Wassers auf der Erde eben solches Salzwasser und damit zum Trinken, aber auch für die Landwirtschaft, nicht zu gebrauchen. Von den restlichen 4 Prozent Süßwasser ist das Meiste als Eis in den Polarregionen gebunden. Was für uns bleibt, sind gerade einmal 0,3 Prozent! Und dieses wenige Wasser verschmutzen wir oft genug mit Abfällen oder spülen es die Toilette herunter. Weil Wasser so selten und deshalb so kostbar ist, gibt es jedes Jahr einen Tag des Wassers. Am 22. März sollen die Menschen daran erinnert werden, dass Wasser ein seltenes Gut ist, ohne das kein Leben auf der Erde gedeihen kann. Deshalb sollten wir Wasser wertschätzen, sorgsam damit umgehen und es nicht verschwenden!

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