• Mario Oberländer

Partner von #oberlausitzerkaufenhier: Die Bergquell Brauerei Löbau wird 175!


Fast 175 Jahre ist es her, dass sich die seit dem Mittelalter üblichen städtischen Brauhöfe der Stadt Löbau zur Löbauer Braukommune zusammenschlossen. Sie übernahm das Malzhaus am Theaterplatz und errichtete dort eine neue Brauerei. Im Jahr 1871 wurde die Kommune in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und firmiert seitdem unter dem Markenzeichen „Löbauer Bergquell“. Die Geschichte der Brauerei ist bunt wie das Sortiment der mittelständischen Brauerei in der heutigen Zeit. Nach einigem Auf und Ab übernahm im Jahre 1888 der Kaufmann Julius Sandt das Unternehmen und führte es in ruhiges Fahrwasser. So konnten im Jahr 1900 schon 43.000 Hektoliter Bier gebraut werden. Bei dieser Menge pegelte sich der Bier-Ausst0ß bis zum 2. Weltkrieg ein. Kurz nach der Beendigung des Krieges nahm die Brauerei ihre Arbeit wieder auf und wurde erst als halbstaatliches Unternehmen, später als Volkseigener Betrieb, weiter geführt. Bis ins Jahr 1989 wurde die Bierproduktion bis weit über 100.000 Hektoliter gesteigert. Mit der Wiedervereinigung kam wieder etwas Unruhe in das Unternehmen. Die Sanierung der alten Brauerei scheiterte und eine neue wurde im Gewerbegebiet West aufgebaut. Seit 1999 ist Steffen Dittmar der Inhaber und Geschäftsführer der Bergquell-Brauerei. Wurden Ende der Neunziger Jahre gerade einmal 7.000 Hektoliter Bier gebraut, stieg die Produktion der beiden Marken „Lausitzer Porter“ und „Löbauer Bergquell“ stetig. Heute produziert die Bergquell-Brauerei 15 Brauspezialitäten. Die weibliche Kundschaft ist begeistert von der „Porter-Familie“ – das sind Lausitzer-Porter, Kirsch-Porter und Erdbeer-Porter, während Männer eher zu den herben Bergquell-Biersorten wie Pils oder dem stärkeren Bock greifen. Die Löbauer Brauerei sieht sich seit ihrer Gründung als fester und wichtiger Teil der Region Oberlausitz. Deshalb ist es ihr auch wichtig, sich an der Aktion #oberlausitzerkaufenhier zu beteiligen, um so die Wirtschaft in der Oberlausitz und darüber hinaus zu unterstützen.



5 Ansichten0 Kommentare